Zaun: Gartenzaun und Gitter als Grundstücksbegrenzung

„Liebe deinen Nachbarn, aber reiße den Zaun nicht ein,“ sagt das Sprichwort und daran ist durchaus etwas Wahres. Zu einem Haus gehört ein Grundstück und um das Grundstück gehört auch ein Zaun, der gewissermaßen den Intimbezirk der Familie abgrenzt, den Bereich in den eben nicht jeder darf, sondern nur derjenige, der besonders dazu eingeladen wurde.

Zäune müssen jedoch keine undurchlässigen Grenzen darstellen, keine eisernen Vorhänge, die gnadenlos das Drinnen vom Draußen trennen. Meist kann man durch sie hindurch und/oder über sie hinweg sehen. Ein ganz typische Situation ist das Schwätzchen am Gartenzaun mit dem Nachbarn: Obwohl der Zaun Mein und Dein trennt, läuft über ihn hinweg die Kommunikation.

So vielfältig die Formen der Häuser, so individuell verschieden ihre Bewohner sind, so unterschiedlich sind auch die Arten von Zäunen, die man bauen oder kaufen kann. Natürlich muss der Zaun auch ein wenig zum Haus und natürlich auch zum Garten passen, optimaler Weise bereitet er den Besucher bereits am Gartentor auf das Haus vor, welches er gleich betreten wird: So passt zum Beispiel ein halbhoher Holzzaun in freundlichem Rot gut zu einem hübschen Schwedenhaus in der gleichen Farbe. Bei einer Jugendstil-Villa wären schmiedeeiserne Gitter zwischen steinernen Pfosten angebracht und vor dem ländlichen Häuschen im Bauerngarten darf es ruhig auch heute noch der althergebrachte Jägerzaun sein.

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Kategoriezuordnung: Gartengestaltung