Passivhäuser

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Der Begriff Passivhaus definiert einen Energiestandard eines Gebäudes. Passivhäuser sind die Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses, welches einen höheren Energieverbrauch und damit niedrigeren Energiestandard aufweist. Im Gegensatz zu Häusern in traditioneller Bauweise gewährleistet das Passivhaus ganzjährig angenehme Raumtemperaturen ohne den Einsatz konventioneller Heizungsanlagen.

Nach allgemein anerkannter Definition haben Passivhäuser einen Heizenergiebedarf von umgerechnet etwa 1,5 l Heizöl je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Im Detail hat das Passivhaus-Institut Darmstadt als mindestens einzuhaltende Richtwerte für die Vergabe des Energiestandards Passivhaus einen Heizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m²a), eine Heizlast ≤ 10 W/m², eine Luftdichtheit n50 ≤ 0,6/h sowie einen Primärenergiebedarf ≤ 120 kWh/(m²a) festgelegt.

Über das Passivhaus hinaus gehende Energiestandards sind das Nullenergiehaus und das Plusenergiehaus, die in einzelnen Vorhaben schon realisiert sind.

Begriffe mit Themenrelevanz zum Artikel: Energiesparhaus Energieverbrauch Niedrigenergiehaus Nullenergiehaus Passiv-Häuser Passivhaus Plusenergiehaus

Kategoriezuordnung: Energiesparhaus · Artikel erstellt am: 27.07.2006