Ökohäuser: Viel Wege führen zum Ziel
Ökohäuser gibt es in den unterschiedlichsten Formen und aufgrund unterschiedlicher Denkansätze – von der minimalistischen Hippie-Hütte bis zum High-Tech-Plusenergiehaus. Entscheidend ist, dass Ökohäuser nicht nur unter einem, sondern unter mehreren Aspekten ökologisch sind: Zunächst sollten Ökohäuser mit möglichst wenig Belastungen für unsere Umwelt gebaut werden. Hier bietet sich der Holzbau und speziell natürlich auch der Holzfertigbau an: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und lässt sich mit verhältnismäßig geringem Energieaufwand gewinnen, transportieren und bearbeiten.
Ein weiterer Punkt ist die Energieeffizienz beim Bewohnen. Die Bemühungen um diese lassen sich in aktive und passive Maßnahmen einteilen: Passive Maßnahmen sorgen dafür, dass Ökohäuser möglichst wenig Energie verlieren, indem sie gut gedämmt sind und möglichst wenig Außenwandfläche im Verhältnis zum umbauten Raum besitzen. Aktive Maßnahmen zur Erzeugung von Energieeffizienz laufen auf das Nutzen von natürlichen, regenerativen Energiequellen hinaus, die am Standort der Ökohäuser zur Verfügung stehen: Biomasse, Wind, Wasserkraft, Sonnenenergie und Erdwärme.
Schließlich müssen Ökohäuser aber auch gesund zu bewohnen sein. Hier spielt natürlich die Bauweise eine Rolle: Ein gesundes Haus sollte auf jeden Fall hell und trocken sein. Besonders wichtig sind die Baustoffe, die keinerlei Emissionen abgeben dürfen, welche dem Menschen schaden können. Hier ist wiederum Holz eine erste Wahl. Es ist ungiftig und muss in Innenräumen oft nicht einmal geschützt werden, wo doch, können Naturstoffe wie Leinöl und Bienenwachs verwendet werden. Auch im Außenbereich ist keine harte Chemie notwendig wie Jahrhunderte alte Holzhäuser eindrucksvoll zeigen. Außerdem lässt sich Holz auch wunderbar mit anderen Naturbau- und Dämmstoffen kombinieren, wie etwa Weidengeflecht, Lehm, Schafwolle, Kokosfasern und Hanf.
Kategoriezuordnung: Energiesparhaus · Artikel erstellt am: 14.06.2010





