Obstspalier: Platzsparende Obstbäume für kleine Grundstücke

Frisches Obst ist eine leckere Sache und es schmeckt noch einmal so gut, wenn es aus dem eigenen Garten kommt. Allerdings hat nicht jeder Platz für einen eigenen Obstgarten im eigentlichen Sinne. Auf einem Baugrundstück der heute übliche Größe wird man im kombinierten Zier- und Nutzgarten höchsten zwei, drei Obstbäume unterbringen, selbst wenn man sie nicht normal wachsen lässt, sondern als so genannte schlanke Spindeln erzieht.

Zusätzlichen Platz kann man gewinnen, wenn man ein Obstspalier benutzt. Spalierbäume sind sozusagen zweidimensionale Bäume, mit denen man auch schmale Flächen für den Obstbau nutzen kann. Zum Beispiel kann man ein solches Obstspalier entlang des Gartenzauns anlegen und damit den Platz bis zum vorgeschriebenen Mindestabstand von Bäumen von Grundstücksgrenzen (meist 50 cm) ausnutzen. Da man Spalierbäume nur nach zwei Seiten wachsen lässt, ragen die Äste weder über den Zaun des Nachbarn noch in den eigenen Garten.

Auch eine sonnige Hauswand ist sehr gut geeignet um daran ein Obstspalier anzubringen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Stein- oder ein Holzhaus, ein freistehendes oder ein Reihenhaus handelt. Wichtig ist nur, dass die Wand schön sonnig ist, also in eine der südlichen Richtungen weist. Die Wand hilft dabei, die Sonnenwärme einzufangen und daher kann man auf diese Weise sogar Obstsorten ziehen, für die es am Ort eigentlich etwas zu kalt ist.

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Kategoriezuordnung: Gartengestaltung