Luftdichtigkeit und U-Wert

Luftdichtigkeit
Die von der Energieeinsparverordnung geforderte Luftdichtigkeit eines Hauses lässt sich mit dem Blower-Door-Test nachweisen. Dabei wird mit einem Ventilator ein Unterdruck im Haus erzeugt, und der Luftstrom wird mit speziellen Messinstrumenten überprüft. Die Luftwechselzahl bei Häusern ohne Lüftungsanlagen darf den Kennwert 3, bei Häusern mit Lüftungsanlagen den Wert 1,5 nicht überschreiten. Das heißt: Bei einem leichten Wind, wie ihn der Test simuliert, darf die gesamte Luftmenge in einer Stunde nicht häufiger als drei- bzw. 1,5-mal ausgetauscht werden.

U-Wert
Er steht für die Wärmemenge, die in einer Stunde durch eine Bauteilfläche von 100 m2 transportiert wird, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von zehn Grad besteht. Der U-Wert wird angegeben in Watt durch Quadratmeter, multipliziert mit Kelvin (W/m2 K). Ein guter U-Wert liegt für das Dach oder die Außenwand bei etwa 0,2 W/m2 K, für ein gutes Fenster bei 0,8 – 1,0 W/m2 K. Quintessenz: Je niedriger der Wert, desto besser. Früher hieß der U-Wert übrigens k-Wert – die Bedeutung blieb die gleiche.

Quelle: Schwäbisch Hall
Auszug aus dem "Energiespar-Glossar"
(Presse » Ratgeberthemen » Bauen & Wohnen – 21.06.2006)

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