Der k-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
Der Wärmedurchgangskoeffizient (k-Wert) gibt den Wärmestrom an, der bei 1 Kelvin Temperaturdifferenz zwischen Innentemperatur und Außentemperatur auf 1 m2 fließt. Sind die Bauteile gut gedämmt, ist der k-Wert gering – bei schlechten Dämmeigenschaften hoch. Fazit: Je niedriger der k-Wert, desto besser ist das Wärmeverhalten im Gebäude.

Im modernen Holzbau kann man eine überaus große Behaglichkeit mit einem äußerst geringen Energieaufwand erreichen. Grund dafür ist zum einen das Rohmaterial Holz gepaart mit einer effizienten Dämmung. Aber auch weitere Komponenten beinflussen den Gebäudeenergiebedarf. So gibt es bauliche, anlagentechnische und nutzungsbedingte Einflüsse, die zu einer Reduktion der Wärmeenergie führen:
- Bautechnische sind z.B. ein sehr guter Wärmeschutz, eine ausreichende Luftdichtheit bzw. Gebäudedichtheit sowie die Vermeidung von Energieverlust durch Wärmebrücken.
- Anlagentechnisch wird auf eine moderne Hautechnik gesetzt, u.a. auf Lüftungs-Anlagen mit Wärmerückgewinnung.
- Nutzungstechnisch wiederum können angemessene (und nicht überhöhte) Raumlufttemperaturen ebenfalls zum Einsparen von Energie beitragen.
Sämtliche Anforderungen an die Niedrigenergiebauweise werden in der Energieeinsparverordnung festgehalten.
Technisch ist der k-Wert mittlerweile kaum noch im Gebrauch, da er vom U-Wert abgelöst wurde.
Kategoriezuordnung: Niedrigenergiehaus





